Warum sind wir hier?

Nicht Lustig Lemming

Forschen und dokumentieren

Die Menschheit hat sich als einziges Wesen im Universum darauf spezialisiert, ihr gesamtes Leben, alles herum und auch alles darüber hinaus zu dokumentieren. Aber ist das der Sinn, warum es den modernen Menschen gibt? Für den Einzelnen ist diese Antwort wahrscheinlich ungenügend. Deshalb eine randomisierte Simulation eines einzelnen Individuums.

Was ist der Sinn?

Für einige Menschen stellt sich diese Frage nicht. Weil sie vielleicht an ein allmächtiges Wesen glauben, welches den “Sinn” vorgibt. Oder wie Ernst Mach sich die Frage mit dem Ich, also Identität und Bewusstsein, auflöste. Ferner zeigt Sprache eine gewisse “Unschärfe” auf, was die Formulierung einer klaren Antwort schwierig macht. Sinn ist ein Bedürfnis und eine Idee unserer Wirbeltiergehirne. So gesehen kann es nicht darum gehen, einen Sinn in der Welt zu finden, sondern wir müssen ihn uns geben, der von unseren persönlichen Erfahrungen abhängig ist. Daher finden wir nur maximal unseren eigenen Lebenssinn.

Der Sinn des Lebens ist es, nach dem Sinn des Lebens zu suchen.

Der Autor

Ähnlich sieht es auch Sartre, der Philosoph der Freiheit und Existentialismus. Der Sinn besteht darin, sich durch das Tun selbst zu verwirklichen. Dabei muss sich das nicht auf “einen” Sinn beschränken. Je nach Lebensabschnitt können wir verschiedene Ziele haben. Zuerst für den Traumberuf lernen, erwachsen werden und schließlich nach einer Selbstverwirklichung streben. Am Ende sollten wir uns fragen, ob wir aus unserem Leben etwas gemacht haben und uns stets erfreut hat bis ins Jetzt.

Wir brauchen Ziele!

Es ist wie in einem Open World Game. Wenn die Hauptgeschichte durchlaufen ist, wird es langweilig. Zudem sind Nebenquests wichtig für Abwechslung und neue Motivation. Für die Selbstverwirklichung nach Sartre ist eine übergeordnete Vision nützlich. Beispielsweise oberflächliche Dinge wie Reichtum oder Berühmtheit. Hier besteht ein Zusammenhang mit der Maslowschen Bedürfnishierarchie.

Wir brauchen den Weg!

Die Suche nach einer Antwort ist oft wichtiger als die Antwort selbst. Was sollte danach sonst kommen? Wenn der Film vorbei ist, muss der Vorhang fallen. Da hatte Schopenhauer in gewisser Weise recht. Man stelle sich einen James Bond vor, der einkaufen geht und seine Wohnung putzt. Das möchte niemand sehen! Apropos Filme, Schopenhauer sah die Ablenkung mit Kultur und insbesondere der Musik als “Erlösung” des leidvollen Lebens. Nietsche und Freud knüpften daran an.

Wir müssen priorisieren können!

Bei zu vielen Zielen müssen wir priorisieren können. Jeder Mensch hat die selbe Zeit zur Verfügung. Der Tag wurde relativ konstant auf 24 Stunden festgelegt. Keine Zeit heißt es ist mir nicht wichtig genug. Praktisches Werkzeug zur Priorisierung ist die Eisenhauer Matrix. Jedoch hat der vierte Quadrant “nicht wichtig” und “nicht dringend” auch seine Daseinsberechtigung, denn es muss auch eine Auszeit zur Entspannung geben, vgl. wofür arbeiten.

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